
Das Wichtigste in Kürze:
- Pedelec und E-Bike - die beide Begriffe stehen für unterschiedliche Fahrzeuge. Machen Sie sich daher im Vorfeld Gedanken über die Verwendung des Gefährts.
- Der Markt an Elektrofahrrädern ist mittlerweile groß und deckt verschiedene individuelle Bedürfnisse ab.
- Die wertvollste Komponente ist der Akku. Dieser sollte sich vom Rad abnehmen und außerhalb laden lassen.
Worauf beim Kauf zu achten ist
Der Markt an Elektrofahrrädern ist mittlerweile groß und deckt verschiedene individuelle Bedürfnisse ab. Der Käufer eines Elektrorades sollte sich daher im Vorfeld Gedanken über die Verwendung des Gefährts (Stadtrad, Pendlerrad, Treckingrad, Radsport) machen. Auch faltbare Elektroräder sind erhältlich. Je nach Einsatzgebiet variieren Modelle und Ausstattung, so zum Beispiel die Position des Motors vorne, hinten oder in der Mitte des Fahrrades. Bedenken sollte man, dass ein Elektrofahrrad deutlich mehr wiegt als das vertraute Fahrrad. Deshalb empfiehlt sich eine ebenerdige Abstellmöglichkeit.
Der Akku
Die wertvollste Komponente des Elektrofahrrades ist der Akku, der auch den Großteil des Preises ausmacht. Der Akku sollte sich vom Rad abnehmen und außerhalb laden lassen. Beachten Sie vor dem Kauf die unterschiedlichen Ladezeiten! Hersteller geben zumeist an, für wie viele Kilometer eine Aufladung reicht. Aber das ist kein zuverlässiger Vergleichswert. Denn abhängig vom jeweils eingestellten Fahrprogramm wird der Akku mal mehr, mal weniger beansprucht. Zudem hängt die Reichweite des Akkus auch von vielen anderen Dingen ab, z.B. davon, ob man Rückenwind hat oder wie schwer der Radler ist. Stattdessen lohnt sich ein vergleichender Blick auf die Kapazität und Leistung der Akkus. Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt, ob ein Ersatzakku erhältlich und wie teuer dieser ist. Neben der gesetzlichen Gewährleistung des Händlers auf das Elektrofahrrad bieten die Hersteller der Akkus Garantien zwischen ein und zwei Jahren.
Der Motor
Den höchsten Fahrkomfort und Stabilität bietet ein Mittelmotor, dessen Kraft über die Kette auf das Hinterrad übertragen wird. Preiswertere Elektrorad-Modelle haben häufig einen Nabenmotor am Vorderrad. Nachteil: Das Vorderrad kann leicht durchdrehen oder wegrutschen. Beim Heckantrieb sitzt der Elektromotor in der Hinterradnabe. Er wird vor allem für sportliche Räder genutzt.
Beobachten Sie, wie sensibel der Motor auf Ihr Treten reagiert. Achten Sie auch auf die Gewichtsverteilung und auf Fahrgeräusche während der Fahrt. Schalten Sie auf jeden Fall auch einmal den Motor aus, um das normale Radfahren zu testen.
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