
Anzeige
Die Tiere lagen im Mai zu hunderten tot auf dem Radweg, der Veloroute, entlang der Davensberger Straße zwischen Davensberg und Ascheberg. Ein Anwohner hatte sie entdeckt und alles der Umweltabteilung und dem Fachbereich Natur- und Bodenschutz des Kreises gemeldet. Damals lag die Vermutung nahe, dass durch den Wind verwehte Pestizide eine Rolle spielen könnten. Der Kreis hat Proben der toten Tiere an ein Labor zur Analyse geschickt. Die Ergebnisse sind inzwischen da - für Bienen giftige Wirkstoffe aus Pflanzenschutzmitteln oder Bioziden ließen sich aber nicht nachweisen. Die Ursache des massenhaften Bienensterbens bleibt damit ein Rätsel. Weitere tote Tiere waren seit dem Vorfall im Mai aber nicht aufgetaucht.
Anzeige