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Diskussion um AKK's Meinungsmache im Netz
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Diskussion um AKK's Meinungsmache im Netz

Im Kreis Coesfeld diskutieren viele von Ihnen über die Äußerungen der CDU-Chefin, Annegret Kramp-Karrenbauer. Im Internet rollt eine Welle des Protest. Zehntausende Menschen haben eine Petition für Meinungsfreiheit unterzeichnet.

Veröffentlicht: Mittwoch, 29.05.2019 04:29

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Annegret Kramp-Karrenbauer bekommt in der Diskussion um Meinungsmache im Netz Unterstützung aus der eigenen Partei. Kanzlerin Angela Merkel betont: Jeder, den sie in der CDU kenne, setze sich für Meinungsfreiheit als ein Grundprinzip ein. Annegret Kramp-Karrenbauer hatte Regeln für „Meinungsmache“ im Internet in Wahlkampfzeiten ins Gespräch gebracht und erntet dafür viel Kritik. Die Youtuber, die dahinter stecken, befürchten, dass ihre Videos auf der Plattform künftig vor Wahlen gesperrt werden könnten. Radio Kiepenkerl Politikwissenschaftler Klaus Schubert von der Uni Münster hat weniger ein Problem mit der Wortwahl, in seinen Augen demonstriere AKK damit, dass die CDU-Führungskräfte keinen Zugang zur neuen Kultur hätten, die mit modernen Medien verbunden sei. Wenn man erfolgreich Politik machen wolle, sollte sich das schnell ändern.

Hintergrund der Debatte ist ein Wahlaufruf gegen CDU, SPD und AfD von einigen Youtubern vor der Europawahl. Die CDU Chefin kritisierte das mit dem Argument, dass es so etwas vor Wahlen auch nicht in anderen Medien geben würde.


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