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Disukussion um Kunstrasenplätze im Kreis
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Disukussion um Kunstrasenplätze im Kreis

Fußballer im Kreis Coesfeld starten in ihre neue Saison mit besonderem Blick auf ihre pflegeleichten Kunstrasenplätze. Gummigranulat macht die Plätze besonders robust, das ist aber auch schädlich für die Umwelt. Die EU will das Granulat deshalb verbieten.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.07.2019 03:59

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Vereine im Kreis müssten ihre Kunstrasenplätze im Ernstfall sanieren. Das kostet viel Geld. Bevor es allerdings ums Geld geht, will die Gemeinde Nordkirchen erstmal abwarten. Zwei Kunstrasenplätze gibt es hier. Der Platz in Südkirchen ist gerade erst fertiggebaut. In beiden Plätzen ist ein Sand-Gummigranulat-Gemisch verarbeitet, kein Billig-Granulat aus alten Reifen, sondern ein spezielles, extra für Kunstrasenplätze. Die Frage ist, ob die EU das gesamte Granulat verbietet oder nur bestimmte Sorten. Auch die Stadt Dülmen reagiert noch gelassen. Nur der Platz im Ortsteil Buldern wäre betroffen. Die Stadt will sich mit dem Verein zusammensetzen, wenn mehr Einzelheiten klar sind. Fortuna Seppenrade setzt auf eine mögliche Übergangsfrist, denn dann wäre der Kunstrasenplatz im Sportpark so alt, dass er sowieso erneuert werden müsste. Die EU will das Verbot für Gummi-Granulat in Kunstrasenplätzen voraussichtlich in drei Jahren aussprechen.


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