
Ein Zug war gegen ein Auto geprallt, die Ursache steht noch nicht fest. Während der Unfallaufnahme mussten die Fahrgäste im Zug bleiben. Radio Kiepenkerl-Hörerin und Bahnfahrerin Barbara ärgert sich, das hat über zwei Stunden gedauert. Sie fragt, warum hat das so lange gedauert? Hätte es keine andere Möglichkeit gegeben? Die Bahn sagt auf Nachfrage: Bei Zugunfällen bekomme der Notfallmanager sofort einen Alarm und er mache sich sofort auf den Weg zum Einsatzort. Er sei auch in diesem Fall seht schnell eingetroffen. Rettungskräfte, Polizei und Feuerwehr hätten bereits mit der Unfallaufnahme begonnen. Schnell sei klar gewesen, dass kein Fahrgast verletzt sei. Wenn möglich, versuche der Notfallmanager, die Menschen aus dem Zug zu lassen. Aber es gebe verschiedene Gründe, warum sie während der Unfallaufnahme im Zug bleiben müssten. Es müsse eine Möglichkeit geben, die Menschen sicher aus dem Zug zu lassen, also auf sicheres Gelände. Auch zu ihrem eigenen Schutz würden Menschen im Zug gelassen. Zum einen wegen der teilweise schlimmen Bilder an einer Unfallstelle, aber auch, um die Einsatzkräfte in Ruhe arbeiten zu lassen. In der Regel würde es um die zwei Stunden dauern, bis die Arbeiten an einer Unfallstelle abgeschlossen sind. Das sei auch in diesem Fall so gewesen.