
Das Aktionsbündnis "Dülmen bleibt bunt" hält dagegen an seinen Plänen für morgen fest. Ein Zeichen für eine tolerante, weltoffene Gesellschaft zu setzen, sei unabhängig von der AfD wichtig. Das zeige sich aktuell ja auch in den USA, wo es seit Tagen Unruhen wegen Polizeigewalt und Rassismus gibt. Die Aktionsbündnis-Mitglieder bereiten deshalb wie geplant alles für die Kundgebung morgen Nachmittag auf dem Schulhof des Clemens Brentano-Gymnasiums vor. Wegen der Corona-Pandemie gelten Abstands- und Hygieneregeln. Die Organisatoren zeichnen unter anderem Punkte in dem vorgeschriebenen Mindestabstand auf den Schulhof. Die Teilnehmer müssen während der Kundgebung darauf stehen bleiben. Außerdem ist es Pflicht, einen Mund-Nase-Schutz zu tragen. Redner sprechen auf einer Bühne und Musiker treten auf. In dem Aktionsbündnis haben sich die Dülmener Friedensfreunde, Vertreter von Parteien, Kirchen und Gewerkschaften zusammengeschlossen.