
Er war über soziale Medien auf eine WhatsApp-Gruppe mit Anlagetipps aufmerksam geworden. Er trat der Gruppe bei und investierte einen fünfstelligen Betrag in empfohlene Aktien. Den Betrag übergab er in bar an einen Mittelsmann. Erst Monate später bemerkte er den Betrug als er nicht mehr auf sein Online-Konto zu der angeblichen Anlage zugreifen konnte. In den vergangenen Wochen häufen sich solche oder ähnlich Betrugsfälle im Kreis. T
Anlagebetrug erkennen - darauf sollten Sie achten:
- Nehmen Sie sich Zeit. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen
und zum Vertragsabschluss drängen.
- Nutzen Sie den Service von Verbraucherzentralen und
spezialisierten Anwälten (z.B. Fachanwälte für
Kapitalmarktrecht) und lassen Sie die Ihnen vorliegenden
Angebote prüfen.
- Produkt-Zertifizierungen (z.B. TÜV- oder andere "Siegel") sind
vor allem Werbemittel und bieten weder Gewähr für die Seriosität
des Anbieters noch für risikolose Kapitalanlagen.
- Betrügerische Plattformen versprechen große Gewinne bei geringen
Investitionen.
- Sie wurden unaufgefordert angerufen oder über Messenger-Dienste
angeschrieben? Investitionsberater möchten Ihnen erklären, wie
die Investment-Plattform und das Trading funktionieren,
unterstützen Sie bei der Einrichtung einer Wallet für
Überweisungen und geben Ihnen Empfehlungen zu Einzahlungen. Eine
solche Vorgehensweise ist in Deutschland verboten.
- Wenn Sie bereits Opfer eines Betruges geworden sind, wenden Sie
sich an Ihre Polizei.