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Dülmen: Anti-Terror-Einsatz
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Dülmen: Anti-Terror-Einsatz

Bei dem Einsatz gegen mutmaßliche Islamisten war am Freitag auch ein Mann aus DÜLMEN festgenommen worden. Er und alle anderen 10 Verdächtigen sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.

Veröffentlicht: Samstag, 30.03.2019 22:39

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Ein ausführliches Interview mit dem zuständigen Oberstaatsanwalt zu dem großen Polizeieinsatz in Dülmen und anderen Städten in NRW und wieso die Verdächtigen keine 24 Stunden später wieder frei sind, hören Sie Sonntagmorgen gegen 9.15 Uhr. In NRW und Baden-Württemberg waren Freitag elf Verdächtige festgenommen worden. Sie werden verdächtigt, eine staatsgefährdende Straftat vorbereitet zu haben.  


Die Pressemitteilung der Generelstaatsanwaltschaft Düsseldorf: "Die Zentralstelle Terrorismusverfolgung Nordrhein-Westfalen (ZenTer NRW) bei der Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf führt ein Ermittlungsverfahren gegen eine Gruppe vonmindestens 6 Personen,gegen die der Verdacht der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttatsowie der Verabredung zum Mord und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion u. a. besteht (§§ 89a Abs. 1, Abs. 2 Nr.1, 30 Abs. 2, 211, 308 StGB).Den Mitgliedernder Gruppierung wird vorgeworfen, entweder als Zelle der terroristischen Vereinigung des so genannten „Islamischen Staates“ (IS) oder als Befürworter der Ziele dieser Organisation sich Waffen und/oderSprengstoff verschafft zu haben, um damit in der Zukunft einen noch nicht konkret geplanten Anschlag auf dem Gebiet der Bundesrepublik zu begehen. Im Rahmen der Ermittlungen gegen dieseGruppierung durchsuchten mehrere hundert Beamte der Polizeiam Freitag, den 29. März 2019 und in der Nacht zum darauffolgenden Samstag mehrere Objekte in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg (Düsseldorf, Essen,Wuppertal,Ulm,Duisburg,Mönchengladbach,Castrop-Rauxel, Dülmen, Selfkant, LottesowieLeichlingen). Wegen der möglichen Gefährdung durch Schusswaffen oder Sprengstoff wurden an mehreren Orten Spezialkräfte der Polizei eingesetzt.Zur Aufspürungetwaiger Explosivstoffe wurden Sprengstoffspürhunde der Polizei mitgeführt.31. März 2019Seite 1von 2Bei denvorgenannten Durchsuchungsmaßnahmenhaben sich entgegen der Verdachtslage keine Hinweise auf Waffen oder Sprengstoff ergeben.Vor diesem Hintergrund wurde hinsichtlichder zunächst vorläufig festgenommenen elf männlichenPersonen im Alter zwischen 22und 35 Jahren überwiegend tadschikischer Nationalitätzwischenzeitlich die Entlassung aus dem Polizeigewahrsam angeordnet.Einer der Auslöser für die konzertierte Aktion war dergemeingefährliche Einsatz eines Kraftfahrzeuges durch einen ebenfalls tadschikischen Staatsangehörigen in der Essener Innenstadtam Freitagvormittag, bei der sichzunächst eine Verbindung mit dem hier geführten Ermittlungskomplex nicht ausschließen ließ. Zwischenzeitlich steht allerdings fest, dass kein Zusammenhang besteht.Weitere Angaben können mitBlick auf die laufenden Ermittlungen derzeit nicht getätigt werden."

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