
Im ersten Schritt haben sich Archäologen eine Fläche von 15 000 Quadratmetern angeschaut. Das entspricht knapp 19 Handballfeldern. Sie sind jetzt fertig mit ihrer Suche und ziehen eien Bilanz. Sie haben Hinweise auf eine Siedlung in der Römerzeit gefunden. Ein Beispiel sind Gußformen für Schnallen, um Gewänder zu schließen. Interessant sind auch Grundrisse von damaligen Häusern durch Gruben oder Pfostenlöchern zu sehen. An einer Stelle deuten Holzkohlereste auf eine ehemalige Herdstelle hin. Es gibt Stellen an denen es Webereien und Schmieden gegeben haben muss. Und die Archäologen haben zwei Brunnen gefunden, die innen mit Holz verkleidet sind. Die entsprechenden Bäume haben die Menschen übrigens im Jahr 286 gefällt. Und von der alten Siedlung sind ganz viele Keramikscherben übriggeblieben. Das ganze bereiten die Archäologen jetzt wissenschaftlich auf.
Auf der Fläche geht es jetzt darum, das neue Baugebiet zu erschließen. Das heißt Kanäle und Leitungen verlegen und Baustraßen anlegen.

