
Die Baufirma verschließt Löcher provisorisch und sichert die Baustelle ab. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr weitergehen, sobald das Wetter es zulässt. Archäologen sind in diesem Bereich am Werk. Die Forscher suchen im Bereich des Kirchplatzes, der Tiefgarage und der Marktstraße nach Spuren aus der Vergangenheit. Und deswegen ist es nicht möglich, die Arbeiten wie geplant fortzuführen. Ärgerlich: Für die Stadt bedeutet der Baustopp, dass sich der Zeitplan nach hinten verschiebt. Und zudem entstehen hohe Kosten. Doch auf die archäologischen Arbeiten hat die Stadt keinen Einfluss. Der Landschaftsverband Westfalen Lippe ist für den Bodendenkmalschutz zuständig und legt den Umfang der Ausgrabungen fest. Die Stadt wiederum muss die Untersuchungen beauftragen und auch bezahlen. Nach dem neuen Zeitplan sollen die Bauarbeiten in der Marktstraße im kommenden Sommer abgeschlossen sein.