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Um 18:17 Uhr kam die Entwarnung. Für Anwohner hieß das: Sie dürfen zurück in ihre Häuser und Wohnungen. Einsatzkräfte hatten eine Gefahrenzone im Umkreis von 500 Metern um die Fundstelle geräumt. Viele Straßen waren gesperrt. Auf der Bahnstrecke Enschede-Lüdinghausen-Dortmund fielen die Züge zwischen Dülmen und Coesfeld aus. Insgesamt waren rund 250 Helferinnen und Helfer von Polizei, Feuerwehr, Deutschem Roten Kreuz, Technischem Hilfswerk und Stadt im Einsatz, außerdem noch die Entschärfer vom Kampfmittelbeseitigungsdienst. Während der Evakuierung nutzten fast 140 Menschen die Not-Anlaufstelle in der Kardinal-von-Galen-Hauptschule, wo sie das DRK betreute.
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