
Die Aussicht, dass es nach den Sommerferien am Annette von Droste Hülshoff-Gymnasium in Dülmen nur zwei, statt drei Eingangsklassen geben soll, schlägt hohe Wellen. Eltern versuchen jetzt so viele Politiker wie möglich mit ins Boot zu holen. So lässt sich hoffentlich schnell was erreichen, hofft der Vorsitzende der Elternvertreter des Gymnasiums, Christoph Lewe. Sein Elternpflegschaftsteam freut sich aber darüber, wie viele Dülmener das Anliegen unterstützen. In verschiedensten Netzwerken habe es viel Zuspruch gegeben, sagt Christoph Lewe. Stadt, Schule, Eltern und Schüler hoffen auf eine dritte Eingangsklasse im kommenden Schuljahr. Sie finden nur zwei Klassen mit über 30 Schülern während einer Pandemie unsinnig. Die Bezirksregierung lehnt bislang drei Eingangsklassen des fünften Jahrgangs ab. Auf der Radio Kiepenkerl-Facebookseite schreibt Nadine: Und wieder können sich die Betroffenen, die Kinder, selbst nicht wehren. Heike erinnert sich, das gleiche Problem hat es schon mal an der Anna Katharina Emmerick-Schule gegeben. Und Filomena vergleicht Schüler in nur zwei Klassen mit Sardinen in der Dose.