
DÜLMEN: Erdhügel am Gausepatt weichen
Kommende Woche starten LKW in Dülmen damit Erdboden von einer Fläche am Gausepatt abzutransportieren. Der Ex-Pächter kam mehrfachen Aufforderungen, die rund 47.000 Kubikmeter Erde vom städtischen Grundstück wegzuschaffen, nicht nach. Das Landgericht Münster hatte entschieden: Die Stadt darf die Fläche räumen lassen und dem Ex-Pächter alles in Rechnung stellen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 04.04.2024 04:00
Ein LKW-Unternehmen fährt ab der kommenden Woche zunächst etwa 1/3 der Erde zum ehemaligen Munitionsdepot Visbeck. Die Erde kann hier für ein sowieso vorgesehenes Landschaftsbauwerk genutzt werden. Historisch bedeutsame Anlagen bleiben unberührt. Da Teile des Bodens eine leichte Belastung aufweisen, muss dieser restliche Teil der Erde voraussichtlich über eine Deponie entsorgt werden. Ein Ingenieurbüro begleitet und kontrolliert daher auch den Abtransport kommende Woche nach Visbeck. Die Stadt Dülmen ist außerdem weiter in Gesprächen mit der Bezirksregierung Münster - die Stadt möchte auf der Fläche am Gausepatt eine zentrale Landeseinrichtung für Flüchtlinge errichten. Die Bezirksregierung muss grünes Licht geben.