
Heute informiert die Stadt über das weitere Vorgehen. Bislang handelt es sich nur um einen Verdachtspunkt, der sich aus Luftbildaufnahmen und aus Sondierungsbohrungen ergeben hat. Ob hier tatsächlich ein Blindgänger in der Erde liegt, sollen Experten am Mittwoch prüfen. Bestätigt sich der Verdacht, kommt einiges auf Dülmen zu. Je nach Größe des Blindgängers wäre ein Sperrbereich von 250 bis 500 Metern um die Fundstelle nötig. Anwohner müssten Häuser verlassen, Geschäfte und Firmen schließen. In dem Umkreis liegen außerdem drei Altenheime und ein Kindergarten. Bei dem größeren Sperrbereich könnte es auch den Dülmener Winter mit dem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt treffen. Noch ist aber nichts entschieden, es ist nur ein Verdacht. Polizei, Stadt und Rettungsdienst bereiten sich dennoch auf eine mögliche Entschärfung vor und sprechen mit den möglicherweise Betroffenen.