
Geplant ist eine Radtour durch die Innenstadt, bei der die Teilnehmer Schwimmnudeln an ihre Fahrräder befestigen. Mit den langen bunten Schaumstoff-Stäben wollen sie zeigen, dass einige Straßen so eng sind, dass Autos und Fahrräder nebeneinander nicht ausreichend Platz haben. Die Fahrradaktivisten fordern breitere Radwege. Außerdem wünschen sie sich, dass es mehr sichere Wege für Radfahrer gibt und sie nicht gezwungen sind viel befahrene Hauptstraßen zu nutzen. Die Stadt komme mit den Projekten für einen verbesserten Radverkehr in Dülmen zu langsam voran. Deshalb die Protestfahrt. Die Stadt sagt: Es passiere schon viel in Sachen Radverkehr. Unter anderem seien mehrere Fahrradstraßen geplant. Auch Projekte wie das geplante Fahrradparkhaus am Bahnhof würden den Fahrradverkehr stärken. Für weitere Verbesserungsvorschläge sei die Stadt jederzeit offen.
Die Protestfahrt beginnt um 18 Uhr in der Straße "Am Wasserturm". Morgen ist außerdem eine weitere Atkion geplant: Dann wollen die Fahrradaktivisten die Unterführung am Haverlandweg für Autos blockieren. Der zuständige Ausschuss hatte abgelehnt die Engstelle für Autos zu sperren, stattdessen soll die Stadt Alternativen prüfen.