
In den kommenden Jahren will die Stadt vier Straßenabschnitte sanieren und umgestalten. Der Startschuss soll in gut einem Jahr auf der Lüdinghauser- bzw. Borkener Straße fallen. Zwischen Münsterstraße und Lohwall soll hier ein geschäftsberuhigter Bereich mit Tempo 20 entstehen. Geplant sind außerdem breitere Gehwege und mehr Grün. Es ist auch vorgesehen Parkplätze neu anzuordnen. Bei dem Infoabend hatten einige Teilnehmer Sorgen, dass Parkplätze wegfallen. Andere wünschten sich dagegen den Bereich noch stärker zu beruhigen. Für diesen ersten Abschnitt soll die Feinplanung bis zum Sommer fertig sein und dann der politische Beschluss erfolgen.
Im Jahr 2028 könnte der Abschnitt Tiberstraße, Tibergasse, Marktgasse und Bärenstiege folgen. Hier ist unter anderem der Brandschutz ein Knackpunkt. Wegen der höheren Häuser muss die Feuerwehr mit einer Drehleiter arbeiten können. Parkplätze könnten deshalb anders verteilt werden. Außerdem soll das Pflaster an die bereits neu gestalteten Bereiche in der Innenstadt angepasst werden und Hindernisse für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollatoren oder Familien mit Kinderwagen verschwinden.
In einem weiteren Abschnitt kommt der Bereich um das Lüdinghauser Tor dran. Angedacht ist hier das Tempo auf 30 zu reduzieren. Der vierte Bauabschnitt betrifft die südliche Marktstraße. Auch sie soll optisch aufgewertet und grüner werden. Parkplätze für Anwohner sollen möglichst erhalten bleiben.
Ziel bei allen Maßnahmen ist es die Innenstadt als Treffpunkt noch attraktiver zu machen, den Durchgangsverkehr zu reduzieren und dafür Radfahrer und Fußgänger zu stärken. Die Stadt will zu den Plänen noch online Meinungen sammeln. Anfang kommender Woche will sie das starten.