
Noch bis heute Mitternacht läuft dazu eine Online-Umfrage. Über 480 Menschen haben bereits teilgenommen.
Das wünschen sich Dülmener in Sachen Klimaschutz
Die Dülmener sprudeln nur so vor Ideen. Einer wünscht sich regelmäßige Saubermach-Aktionen. Bisher gibt es sie nur einmal im Jahr. Ein anderer Teilnehmer möchte, dass die Dülmener Stadtpolitik für neu gebaute Häuser künftig sogenannte Steingärten verbietet - also Vorgärten die komplett aus Kieselsteinen, Schotter oder Pflastersteinen bestehen. So ein Verbot gibt es zum Beispiel schon in Dortmund und Duisburg im Ruhrgebiet. Außerdem soll die Stadt künftig viel grüner sein. Vor allem die Innenstadt besteht aus Sicht der Umfrage-Teilnehmer noch aus zu viel Beton und Pflastersteinen. So einige wollen mehr Bäume und Bänke auf dem Platz vor dem Stadtquartier. Ein Dülmener fände hier auch noch ein Wasserspiel toll. Ein bunterer Marktplatz sei ebenfalls schön, schreiben die Befragten. Hier könnte es zum Beispiel noch einen Grünstreifen vor dem Brunnen geben. Außerdem gibt es noch ganz viele Vorschläge für Wildblumen- und Streuobstwiesen: zum Beispiel am Charleville-Mézières-Platz oder am Ostdamm. Die Ideen sind also ganz vielseitig. Eine tolle Sache, wichtig nur zu bedenken: Irgendwer müsste all diese Grünflächen hinterher auch pflegen.
Was passiert mit den Umfrage-Ergebnissen?
Die Stadt wertet die Ideen aus. Im Laufe der kommenden Monate schaut sie, welche sie davon in ihr Klimaschutzkonzept aufnimmt. Das überarbeitete Konzept will die Stadt Ende des Jahres vorstellen. Den Link zur Umfrage finden Sie hier.