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DÜLMEN: Junge Frau erlebt Maßnahmen in Italien hautnah
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DÜLMEN: Junge Frau erlebt Maßnahmen in Italien hautnah

Das ist schon erschreckend, was da in Italien passiert, Sie sorgen sich heute Morgen im Kreis Coesfeld.

Veröffentlicht: Dienstag, 10.03.2020 05:56

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Hoffentlich kommt soetwas nicht auf uns zu. Die Regierung macht das ganze Land wegen des Corona Virus zur Sperrzone. Menschen dort dürfen nur noch aus beruflichen oder gesundheitlichen Gründen unterwegs sein. Schulen, Universitäten und Kindergärten bleiben bis Anfang April geschlossen, mindestens. Öffentliche Versammlungen und Sportveranstaltungen wie Fußballspiele dürfen erst einmal nicht stattfinden. Bars und Restaurants müssen jeden Tag früh schließen. Die Dülmenerin Johanna Gremme hat die heftige Situation in Italien hautnah mitbekommen. Sie studiert dort und hat sich in Florenz aufgehalten. In der Nacht ist sie in Köln gelandet. Sie habe noch gerade eben den letzten Flug bekommen. Das sei alles am Wochenende noch gar nicht abzusehen gewesen. Die drastischen Maßnahmen um das Corona Virus seien überall zu spüren gewesen und sehr bedrückend. Die lebenslustigen Italiener dürfen sich keine Wangenküsschen mehr geben, was sonst selbstverständlich für sie ist. Die Polizei kontrolliert, ob die Maßnahmen eingehalten werden. Im Kreis Coesfeld gibt es mittlerweile 21 bestätigte Fälle. Die meisten in Senden. In Olfen und Ascheberg sind mittlerweile auch Menschen erkrankt. Das Kreisgesundheitsamt rät Organisatoren von Veranstaltungen genau abzuwägen, ob sie diese stattfinden lassen.


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