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Eine Person sitzt vor einem Bildschirm, auf dem zu erkennen ist, dass es neben dem menschlichen Kopf auch verschiedene Ströme gibt, die fließen. Eine Art Symbolbild für Künstliche Intelligenz
© picture alliance/dpa | Matthias Bein
Künstliche Intelligenz (KI) ist längst Teil unseres Alltags. Das merken wir manchmal gar nicht, ist in vielen Fällen von Vorteil.
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DÜLMEN: KI als Seelentröster?

Im Kreis Coesfeld nutzen einige von Ihnen bereits regelmäßig Künstliche Intelligenz. Eine Umfrage zeigt heute: Viele junge Menschen besprechen mit Chatbots und Co auch, was sie psychisch belastet. Zwei Drittel der Befragten hat das schon gemacht.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.04.2026 13:16

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Für jüngere Menschen gehört die Technik selbstverständlich zum Alltag, sagt der Dülmener Psychotherapeuten Marco Cuomo. Und es sei für einige vielleicht einfach sich einer anonymer Technik zu öffnen. Problematisch sei es, wenn psychisch kranke Menschen sich auf eine KI verlassen. Die Technik sei nicht in der Lage eine Beziehung aufzubauen und das Umfeld einzubeziehen, wie es Therapeuten tun. Auch hätten Therapeuten eine Garantenstellung. Das heißt sie sind rechtlich verpflichtet zu helfen und Lösungen anzubieten.

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Schlechte Rahmenbedingungen

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Ein großes Problem sei, dass die ambulanten Angebote nicht ausreichen. Es gibt zu wenige Kassensitze, zuletzt wurden die Honorare gekürzt, Zuschläge für Kurzzeittherapien sollen wegfallen und für den Nachwuchs seien Fragen der Weiterbildung ungeklärt, sagt der Dülmener Therapeut. Das alles müsse dringend gelöst werden, damit Patienten zuverlässig Hilfe bekommen. 

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