
Radio Kiepenkerl-Hörer Ulrich aus Dülmen ärgert sich: Ausgediente Masken und Handschuhe habe er unter anderem vor dem Aldi in Buldern und in der Innenstadt in der Fußgängerzone und auf Parkplätze gesehen. Und das wiederum gefährdet diejenigen, die das aufräumen müssen. Unter anderem Hausmeister, Nachbarn oder Mitarbeiter der Müllfirmen. Die Abfallwirtschaftsbetriebe im Kreis Coesfeld appellieren deswegen jetzt, vor allem Schutzmasken sorgfältig zu entsorgen. Viele Supermärkte haben schon Extra-Mülltonnen aufgestellt. Aber auch bei Ihnen zuhause gehören diese Masken in den Restmüll, wie alle Hygieneartikel. Wichtig ist: Falls Sie am Coronavirus erkrankt oder ein Verdachtsfall sind, müssen Sie Ihren Müll in dicht verschlossenen, reißfesten Kunststoffbeuteln entsorgen, damit die Mitarbeiter der Entsorger damit nicht direkt in Kontakt kommen. Das gilt für Schutzmasken, aber auch beispielsweise für Zahnbürsten, Altpapier oder Biomüll. In Haushalten mit Erkrankten gehört dann alles in die Restmülltonne.