
Das fragen sich derzeit viele von Ihnen in der Stadt. Die Stahlkonstruktion liegt schon seit mehreren Monaten auf der Baustelle am Baumschulenweg bereit und nichts passiert. Ein Gutachter hat sie kontrolliert. Die Ergebnisse sind jetzt da und sehen alles andere als rosig aus. Spezialisten haben die Brücke mit einem Ultraschallverfahren untersucht und das hat Hinweise auf Fehler an den Schweißnähten ergeben. Das bedeutet konkret: Es ist nicht möglich, die Brücke einzuhängen. Die Stadt hat das Stahlbau-Unternehmen, welches die Brücke hergestellt hat, jetzt aufgefordert, sich das anzuschauen und zu beheben. Warum hat die Stadt die Brücke denn überprüfen lassen? Es ist ja so gewesen:
Im November hat es ja nicht geklappt, die Brücke einzuheben. Die Stadt hat daraufhin den entsprechenden Vertrag gekündigt und das Stahlbauunternehmen hatte verweigert, eine sogenannte Hersteller-Erklärung abzugeben. Diese ist aber nötig ist, um die Brücke einzuheben. Darin erklärt der Hersteller, das alles okay ist. Um mit der Bahn endlich einen neuen Termin zu finden, hat die Stadt die Spezialisten beauftragt. Jetzt macht die Stadt Druck bei dem Unternehmen. Denn davon hängt ab, ob es noch möglich ist die Brücke bis zum November noch einzuhängen. Das ist wichtig, denn daran ist Fördergeld geknüpft. Die neue Brücke ist das große Sorgenkind des Bahnhofsprojektes. Der Neubau in anderen Bereichen kommt hier voran, nur daran hakt es immer wieder.