
Weitere Einzelheiten im Falle des größeren Enkeltrickbetrugs von Dülmen kommen jetzt ans Licht. Die Polizei in Gelsenkirchen im Ruhrgebiet hat heute Mittag aktuelle Erkenntnisse vorgestellt. Es ist so gewesen, dass eine angebliche Werkstatt-Mitarbeiterin 40 000 Euro bei einem 86-jährigen Dülmener abgeholt hat. Ein angeblicher Enkel hatte ihn dazu gedrängt, er brauche das Geld für eine Reparatur. Und die Polizei geht jetzt nach Hinweisen auf diese Werkstatt-Mitarbeiterin mehreren Spuren nach. Die Frau soll an dem Tag im Juni mit einem Taxi von Gelsenkirchen nach Dülmen gefahren sein und später mit ihrer Beute mit dem Taxi wieder zurück. Die Polizei geht davon aus, dass sie in diesem Bereich in Gelsenkirchen wohnt, oder zum Zeitpunkt des Betrugs ihren Lebensmittelpunkt hier hatte. Leider sind bislang alle Versuche, die Frau zu identifizieren, fehlgeschlagen. Deswegen veröffentlicht sie jetzt ein Foto der Frau.