
Bei den Notrufen informierte der Jugendliche über angebliche Schlägereien oder Sachbeschädigungen. Auf Hinweise muss die Polizei reagieren und hinfahren. Auch, als der Jugendliche angab, in einen Supermarkt an der Halterner Straße einbrechen zu wollen, fuhr ein Streifenwagen los. Die Polizisten trafen den jungen Dülmener und einen weiteren 14jährigen an. Sie nahmen dem Dülmener sein Handy weg. Die beiden Jugendlichen stiegen auf ihre Fahrräder. Als sie am Streifenwagen vorbeikamen, beleidigten sie die Polizisten. Der 14jährige spuckte zudem einem der Polizisten durch das geöffnete Fenster ins Gesicht. Die Jugendlichen flüchteten daraufhin. Die Polizei ermittelt. Das Problem: Geht die Polizei vorgetäuschten Notrufen nach, fehlen sie im Ernstfall bei echten Einsätzen.