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DÜLMEN: Opfer von Cyberbetrug
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DÜLMEN: Opfer von Cyberbetrug

Die Stadt Dülmen ist Opfer von Cyberbetrug geworden. Für 400.000 Euro sollten Feuerwehrautos gekauft werden. Doch das Geld ist verschwunden.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.03.2025 08:00

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Nach der Vorstellung der Kriminalitätsstatistik fürs vergangene Jahr durch die Polizei hat die Stadt Dülmen jetzt eingeräumt, Opfer eines Cyber-Betrugs geworden zu sein. Beim Kauf zweier Feuerwehrautos im vergangenen Jahr sei auf raffinierte Weise manipuliert worden. Infolge der Täuschung sei eine Summe von rund 400.000 Euro auf ein falsches Konto geflossen. Der Lieferant der Fahrzeuge und die Stadt hätten sich den Schaden geteilt. Betrüger sollen Wind von dem Geschäft bekommen haben und per E-Mail eine fingierte, täuschend echt wirkende Rechnung mit einer falschen Bankverbindung geschickt haben. Obwohl das Vier-Augen-Prinzip eingehalten wurde und es in dem Fall sogar drei Prüfstellen gab, sei der Betrug nicht aufgefallen und das Geld überwiesen worden, sagt die Stadt. Die kriminelle Energie hinter der Tat hat uns alle schockiert, sagte Bürgermeister Carsten Hövekamp. Als Reaktion auf den Vorfall habe die Stadt ihre Sicherheitsmaßnahmen verschärft, Mitarbeiter geschult, IT-Standards erhöht und die Überprüfung von Kontoverbindungen verbessert. Dülmen sei laut Polizei nicht die einzige Stadt oder Gemeinde, die bundesweit Opfer des Cyber-Betrugs geworden sei. Tatverdacht bestehe aktuell gegen zwei Rumänen, sie sollen einem Netzwerk rumänischer Geldwäscher angehören. Eine Durchsuchung an einer Meldeanschrift in Nürnberg zeigte, dass eine organisierte Bande Meldeanschriften für Geldwäscher einrichtet, an denen sich diese nie aufhalten. Festnahmen gab es bisher nicht.

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