
Normalerweise sind heute Morgen vor allem viele junge Menschen noch extrem müde. Im Kreis Coesfeld ist es ja Tradition, in den Mai zu feiern und zu tanzen. Aber Feiern, Tanzen, Konzerte, Parties - das alles ist wegen des Coronavirus nicht möglich. Die Firma "MP Veranstaltungstechnik" in Dülmen bietet deswegen seit Wochen unter dem Namen "Projekt Wohnzimmer" in einem Livestream im Internet Konzerte, Auftritte von Comedians, Musikern oder DJ's oder Diskussionen an.
Heute endet das Projekt. Martin Borgmann von der Firma "MP Veranstaltungstechnik" und sein Team sind sehr zufrieden. Sie konnten vielen Künstlern eine Plattform bieten, um ihre Fans zu erreichen und ein bisschen Freude und Partyfeeling zu den Daheimgebliebenen in die Wohnzimmer bringen. Viele Tausend Zuschauer hat es gegeben. Wie es weitergeht, daran arbeitet das Team gerade noch. Das Team arbeitet gerade weiter an neuen Ideen und ist zudem auf der Suche nach Sponsoren, die das Projekt mitunterstützen. Radio Kiepenkerl war beim "Projekt Wohnzimmer" ebenfalls mit dabei. Wir haben dabei am Montag eine Podiumsdiskussion zum Coronavirus geführt, bei der unter anderem Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann aus Riesenbeck im Nachbarkreis Steinfurt mitdiskutierte. Außerdem berichtete Radio Kiepenkerl-Chefredakteur und Morgenmoderator Andreas Kramer darüber, wie es ist, am Coronavirus erkrankt zu sein. Die Organisatoren des "Projekts Wohnzimmer" in Dülmen planen bereits weitere Konzerte und Auftritte in Künstlern. Sobald hier was feststeht, hören Sie es natürlich bei Radio Kiepenkerl.