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DÜLMEN: Vandalen haben Bäume auf dem Gewissen
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DÜLMEN: Vandalen haben Bäume auf dem Gewissen

Unbekannte haben eine Platane und eine Hainbuche am Grenzweg angebohrt und das ohne Sinn und Verstand.

Veröffentlicht: Freitag, 13.11.2020 14:25

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Jetzt steht fest: Die Bäumen sind derart verletzt, dass sie nicht mehr zu retten sind. Die Stadt hatte einen Gutachter beauftragt, der sich die Wunden an den Stämmen angeschaut hat. Nichts mehr zu machen. Sein Ergebnis: Die Vandalen hatten die Bäume angebohrt und dann mit einer Flüssigkeit gefüllt, um die Bäume bewusst absterben zu lassen. Der Gutachter sagt: Wäre das Gift nicht, dann wären die reinen Bohrlöcher mit der Zeit verwachsen. Sie hätten den gesunden Bäumen nicht wesentlich geschadet. Die Stadt hat Anzeige bei der Polizei erstattet.Eine Spur hat sie noch nicht. Einen Fäll-Termin gibt es noch nicht. Die Bäume sind noch stand- und bruchsicher, aber es gibt schon erste Reaktionen auf das Gift. Übrigens: Die Stadt hat mal durchgerechnet: Der Gesamtschaden beläuft sich auf 16 000 Euro. Soviel kostet es die kranken Bäume zu fällen und wegzuschaffen, neue Bäume zu pflanzen und in der Anwachszeit zu pflegen. Geld das wir Steuerzahler bezahlen müssen.



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