
DÜLMEN: Verhandlung wegen Hülstener Straße
Die Südumgehung soll den Durchgangsverkehr aus der Innenstadt von Dülmen holen. Das ist der Plan der Stadt. Seit mehreren Jahren ruhen die Bauarbeiten zwischen dem Gausepatt und der Halterner Straße. Die Baumallee an der Hülstener Straße soll verschwinden.
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Eine Anwohner-Initiative wehrt sich dagegen, der Bund für Umwelt und Naturschutz unterstützt und klagt vor dem Verwaltungsgericht Münster. Wir haben für Sie die Pro und Contra Argumente aufgelistet:
PRO: Die alten Bäume mit ihren großen Kronen sind wichtig für den Artenschutz, sagt die Anwohnerinitiative. Sie halten die Luft rein, sorgen für Schatten im Sommer und dämpfen den Lärm vom Straßenverkehr.
CONTRA: Die alten Bäume sind geschädigt. Sagt die Stadt. Sie hat in den vergangenen Jahren immer wieder abgestorbene Bäume fällen müssen.
PRO: Bäume in Zeiten des Klimaschutzes zu fällen, ist ein Fehler.
CONTRA: Die Stadt will deutlich mehr Bäume pflanzen, als jetzt stehen. Das sei eine nachhaltige Lösung.
PRO: Die Allee zu Fällen ist nicht nötig, die Anwohner-Initiative schlägt eine alternative Route für die neue Straße vor.
CONTRA: Die alternative Route würde über Flächen geführt, die der Stadt nicht gehören. Ob Gespräche mit Eigentümern erfolgreich gewesen wären, sei fraglich.
Heute Vormittag (11 Uhr) beginnt die Verhandlung. Über das Ergebnis informiert Sie Radio Kiepenkerl aktuell.