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DÜLMEN: Weitere Notunterkunft
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DÜLMEN: Weitere Notunterkunft

Als Folge der vielen Krisen in der Welt kommen weiterhin viele Flüchtlinge in den Städten und Gemeinden im Kreis Coesfeld an. Die Stadt Dülmen sieht sich deshalb gezwungen eine weitere Notunterkunft aus Wohncontainern einzurichten.

Veröffentlicht: Freitag, 06.10.2023 18:47

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Der Standort für die neue Notunterkunft ist am Kapellenweg auf dem Parkplatz am Sportzentrum Süd. Hier stellt die Stadt 18 Wohncontainer auf und zusätzlich weitere Container mit Toiletten, Duschen, Waschraum und Küche. Voraussichtlich Ende November beginnt der Aufbau. Die Stadt prüft gerade, wie sie die Container am besten anordnet. Von den drei Parkreihen soll mindestens eine für Besucher des Sportzentrums Süd frei bleiben. Den Standort hat die Stadt im Vorfeld mit der Politik abgestimmt. Der Sportverein DJK Dülmen ist über die Pläne informiert. Die neue Container-Notunterkunft bietet künftig Platz für bis zu 60 Menschen. 


Die Stadt hat schon Notunterkünfte in der Tower School am Osthoff, im Kloster Hamicolt bei Rorup und Container-Unterkünfte am Hüttendyk und in der Letterhausstraße eingerichtet. Letztere ist erst knapp zwei Wochen in Betrieb und schon fast zur Hälfte belegt. Die Stadt sieht deshalb großen Handlungsdruck und sagt ganz deutlich: Ohne eine weitere Notunterkunft müsste sie in Betracht ziehen Sporthallen zu belegen und das wolle sie möglichst vermeiden. 

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