
Die Behindertensportgemeinschaft sollte für weniger Stunden über 100 Prozent mehr zahlen. Und ähnlich sieht es auch bei der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft aus, die unter anderem Schwimmkurse für Kinder anbietet. Auch die Wasserfreunde sind betroffen. Sie haben Kassensturz gemacht. Durch die neue Preisstruktur würden im Jahr 1500 Euro Mehrkosten anfallen. Das müsste der Verein über eine Beitragsanpassung wieder reinholen.
Heißt: Höhere Gebühren für die Mitglieder. Zum Beispiel müssen Familien, deren Kinder schwimmen lernen sollen, mehr zahlen. Bürgermeisterkandidat Carsten Hövekamp von der CDU hat für die Preiserhöhung kein Verständnis. Die Kinder und Jugendförderung in den Vereien sei extrem wichtig. Das sieht auch der grüne Bürgermeisterkandidat Florian Kübber so. Familien könnten sich durch die steigenden Preise die Kurse dann vielleicht nicht mehr leisten. Und der unabhängige Bürgermeisterkandidat Jochen Wilms hofft, dass das Düb nochmal das Gespräch mit den Vereinen sucht.