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Eichenprozessionsspinner in Senden
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Eichenprozessionsspinner in Senden

Sie sehen ihn momentan sehr häufig auf Eichen im Kreis Coesfeld - es ist gerade die Hochphase des Eichenprozessionsspinners.

Veröffentlicht: Dienstag, 04.06.2019 12:04

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Radio Kiepenkerl-Hörer Jürgen Lotze hat sich bei uns gemeldet und beobachtet, dass in Bösensell so gut wie jede Eiche von den Möbelhäusern bis in den Ortskern voll mit Nestern der Raupe sei. Das bereite ihm Sorge. Wir haben für Sie bei der Gemeinde Senden nachgefragt. Sie hat schon erwartet, dass es in diesem Jahr wegen der Trockenheit noch schlimmer wird als im vergangenen Jahr. Deshalb sind momentan drei Bauhof-Teams unterwegs. Die Gemeinde hat sogar einen Hubsteiger gemietet, um die Nester auch in den Baumwipfeln zu erwischen. Mit einem eigens dafür angeschafften Spezialsauger entfernen die Mitarbeiter die Raupen von den Stämmen. Ab Mitte dieser Woche unterstützt auch noch eine Schädlingsbekämpfer-Firma die Gemeinde. Rund um Schulen, Spielplätze und Kindergärten haben die Teams die Eichen schon untersucht, vor allem der Broholt in Ottmarsbocholt und der Bereich Bahnhofstraße/Südfeld in Bösensell waren betroffen. Die Gemeinde nutzt extra keine Gifte, weil die auch andere Insekten abtöten könnten. Momentan bekommt sie häufiger Hinweise auf Nester an den Eichen entlang des Kanals. Die leitet sie an das Schifffahrtsamt weiter, das zuständig ist. Die Haare der Eicheprozessionsspinner können Atemnot und allergische Reaktionen verursachen.


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