
Bei dem Drittliga-Fußballspiel Preußen Münster gegen Arminia Bielefeld hatte sich Einlass hatte am Sonntagnachmittag verzögert und Fans stauten sich vor dem Haupteingang. Fan-Organisationen und der Verein kritisierten im Anschluss die Polizei habe sich unnötig in die Arbeiter der Ordner eingemischt. Heute Nachmittag erklärt die Polizei ihre Sicht der Dinge. Es habe sich um ein Risikospiel mit rivalisierenden Fans gehandelte. Auf dem Weg über die Hammerstraße zum Stadion hätten sich einige Fans aus der Gruppe gelöst und zuvor deponierte Rucksäcke aus einem Versteck geholt. Diese Fans hätten dann im Eingangsbereich des Stadions eine Kontrolle der Rucksäcke durch die Ordner verweigert. Verein und Polizei hätten gemeinsam nach Lösungen gesucht. Die aktive Fanszene habe weiter den Eingangsbereich blockiert, so dass die Ordner schließlich die Tore öffneten. Dadurch kamen auch Fans ohne Kontrolle ins Stadion. Alle Beteiligten wollen die Geschehnisse jetzt gemeinsam aufarbeiten. Am kommenden Sonntag steht mit der Partie Preußen Münster gegen Rot-Weiß Essen das nächste Risikospiel an.