Anzeige
Ergebnisse zu angeblichem Tierschutzverstoß in Olfen
Teilen:

Ergebnisse zu angeblichem Tierschutzverstoß in Olfen

Ein angeblich verlassener Schweinetransporter hat in Olfen vor einer Woche für heftige Diskussionen gesorgt. Der Vorwurf: Die Tiere hätten über Nacht ohne Wasser und Futter im Gewerbegebiet Schlosserstraße gestanden. Die Tierärzte des Kreises haben daraufhin geprüft, ob das Transportunternehmen gegen den Tierschutz verstoßen hat.

Veröffentlicht: Mittwoch, 22.05.2019 14:39

Anzeige

Das Ergebnis liegt jetzt vor und demnach ist alles korrekt gelaufen. Das Kreisveterinäramt hat von dem Unternehmer die GPS-Daten bekommen. Darüber ließ sich nachvollziehen, wann der Transporter wo unterwegs war. Außerdem haben die Tierärzte den Besitzer der Schweine gefragt, wann er die Tiere an das Transportunternehmen übergeben hat. Die Schweine standen demnach nicht über Nacht in dem Gewerbegebiet. Vielmehr hat der Transporter sie früh morgens aufgeladen. Danach hat der Fahrer den Anhänger in dem Gewerbegebiet zwischengeparkt. Er musste noch Tiere von einem weiteren Hof abholen. In so einem Fall ist es üblich nicht mit fremden Tiere vorzufahren. Das soll verhindern, dass mögliche Krankheiten sich von Hof zu Hof verbreiten. Später koppelte der Fahrer den Anhänger wieder an und fuhr zum Schlachthof. Insgesamt seien die Tiere rund dreieinhalb Stunden unterwegs gewesen, sagt das Kreisveterinäramt. Das sei völlig im Rahmen - zumal es früh morgens und nicht sehr warm war. Denkbar wäre höchstens noch, dass am Abend auch schon ein Transporter an der Stelle parkte, den der Zeuge mit dem Transporter morgens verwechselt hat. Das lässt sich aber nicht mehr nachprüfen, weil es nur Fotos gibt, die den Transporter am Morgen zeigen.

Anzeige
Anzeige
Anzeige