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Erster Prozesstag: Lüdinghauser Camper gesteht Planung
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Erster Prozesstag: Lüdinghauser Camper gesteht Planung

Am Landgericht in Münster ist der erste Prozesstag zu einem Fall in Lüdinghausen jetzt vorbei. Der Angeklagte, der im Frühjahr auf einem Lüdinghauser Campingplatz eine Explosion ausgelöst haben soll, hat vor den Richtern zugegeben, die Tat geplant zu haben.

Veröffentlicht: Dienstag, 03.09.2019 16:40

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Er betonte aber auch, dass er niemanden in Gefahr bringen oder überhaupt verletzen wollte. Nur durch pures Glück war bei der Explosion damals niemand verletzt worden. Die Richter hatten heute zudem die Anklage verlesen und sich Bilder vom Tatort angesehen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Lüdinghauser versuchten Mord vor. Er soll den möglichen Tod anderer Menschen in Kauf genommen haben. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Angeklagte in seinem Wohnwagen eine Gasflasche aufdrehte und bewusst eine Kerze brennen ließ als er den Wohnwagen verließ. Am nächsten Prozesstermin Ende dieses Monats sollen Zeugen und Ermittler aussagen. Denen soll der Angeklagte in einem Gespräch gesagt haben, es sei sein Ziel gewesen im Ausland ein neues Leben zu beginnen.


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