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Fische ersticken in der Zwischenstever
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Fische ersticken in der Zwischenstever

Das Fischsterben in der Zwischenstever, dem Fluss zwischen dem Hullerner und dem Halterner Stausee hält an.


Veröffentlicht: Mittwoch, 07.08.2019 14:59

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Heute hat der Versorger Gelsenwasser wieder tote Fische von der Flussoberfläche eingesammelt. Das macht das Unternehmen zur Zeit täglich. Der Grund für das Fischsterben ist Sauerstoffmangel im Wasser. Insgesamt hat Gelsenwasser bislang gut zwei Tonnen tote Fische aus der Zwischenstever geholt. Waren es zunächst nur kleinere Fische, sind mittlerweile auch größere, wie zum Beispiel Rotaugen und Karpfen darunter. Die Trockenheit und die Wärme des Wassers minimieren den Sauerstoffgehalt. Gelsenwasser pumpt Wasser aus dem Hullerner Stausee in die Zwischenstever. Das ist üblich im Sommer um den Halterner Stausee zu speisen. Das hilft und sorgt für Sauerstoff im Wasser. Auch die Feuerwehren helfen: Sie pumpen Wasser an einer Stelle der Zwischenstever ab und pumpen es in den problematischen Bereich. Wie lange das Unternehmen noch täglich tote Fische von der Wasseroberfläche abschöpfen muss, ist unklar. Das hängt von verschiedenen Kriterien ab: Dem Sauerstoffgehalt im Wasser, der Wassertemperatur und nicht zuletzt von längerem, ergiebigen Regen.


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