
Sollten Sie später aber doch die Polizei einschalten, ist es wichtig, dass es verwertbare Spuren gibt. Ein entsprechendes Projekt in der Frauenklinik in Coesfeld ist jetzt gesichert.
Das Land unterstützt das Projekt in den kommenden drei Jahren weiter mit Fördergeld. Vergewaltigungsopfer im Kreis Coesfeld haben damit weiterhin die Möglichkeit anonym in der Frauenklinik in Coesfeld Spuren sichern zu lassen. Die Ärzte nehmen alles vertraulich auf. Mögliche Beweise wie Unterwäsche, Blutproben oder Spermaspuren bekommen einen Code und werden in der Rechtsmedizin eingelagert. Erstatten die Frauen keine Anzeige, werden die Spuren nach 10 Jahren vernichtet. Lange war unsicher, ob weiter Fördergeld fließt. Rechtzeitig vor Ablauf der Frist kam aber die gute Nachricht. Das bisherige Förderprogramm läuft weiter. Der Runde Tisch gegen Gewalt an Frauen und Kindern im Kreis ist mit seinen Beratern Kooperationspartner bei dem Projekt.