Anzeige
Gemeinden ziehen "Maria 2.0"-Bilanz
Teilen:

Gemeinden ziehen "Maria 2.0"-Bilanz

Eine Woche lang haben Frauen in katholischen Kirchengemeinden im Kreis Coesfeld ein Zeichen gesetzt. Sie wollen die Machtstrukturen innerhalb der Kirche auflockern. Heute endet die Aktionswoche und die Organisatorinnen ziehen nach der Aktion "Maria 2.0" eine positive Bilanz.

Veröffentlicht: Samstag, 18.05.2019 08:52

Anzeige

Überrascht, begeistert, gigantisch - das sind einige der Reaktionen in einer Radio-Kiepenkerl-Umfrage. In Billerbeck zum Beispiel sind über 200 Zettel mit Forderungen zusammengekommen, die die Organisatoren rund um den Dom gesammelt haben. In Dülmen ist das Pfarrheim Heilig Kreuz fast aus aus allen Nähten geplatzt, weil über 70 Menschen den Film "Maria Magdalena" sehen wollten, und auch der Sternmarsch am Mittwoch war ein Erfolg. "Maria 2.0" war sicher kein einmaliger Aufschrei, glaubt Maria Wansing, die in Dülmen in der Gemeinde St. Viktor aktiv ist. Die Frauen sind sich jetzt viel mehr darüber bewusst, wie wichtig ihre Arbeit ist. Ganz ähnlich klingt das zum Beispiel auch in Coesfeld und Billerbeck. Da wollen sich die Macherinnen jetzt über weitere Aktionen austauschen. In Billerbeck endet die Aktionswoche heute um 11 Uhr mit einem Wortgottesdienst, aber nicht im, sondern vor dem Dom.


Anzeige
Anzeige
Anzeige