
Sie kontrollierte heute morgen zwischen Herbern und Werne direkt hinter der Kreisgrenze an der B54. Die meisten Fahrzeuge hielten sich an die Geschwindigkeit und waren vernünftig unterwegs, sagt Thomas Eder von der Polizei. Nur drei Fahrzeuge waren zu schnell unterwegs. Der Spitzenreiter allerdings mit 123 km/h - statt den erlaubten 100. Nur wer sich ans Tempo hält, habe eine Chance einen Unfall zu vermeiden. Das sei vor allem in Gebieten mit viel Wildwechsel wichtig, erinnert die Polizei. Rehe seien zurzeit zudem in der Blattzeit. Heißt: Sie sind liebestoll und achten noch weniger auf den Verkehr. Jeder dritte Verkehrsunfall im Kreis Coesfeld ist einer mit einem Wildtier - die Polizei führt daher regelmäßig Schwerpunktkontrollen im Kreis durch - um Autofahrer zu sensibilisieren.