
Kampf gegen Eichenprozessionsspinner
Die feinen Härchen des Eichenprozessionsspinners reizen die Haut und verursachen Atemprobleme. Die Raupe ist im Kreis Coesfeld eine Plage. Im Ruhrgebiet setzt die Stadt Oberhausen jetzt auf ein neues Biozid, im Kampf gegen die Raupe.
Veröffentlicht: Freitag, 26.04.2019 03:59
Dieses Biogift ist erstmal nichts für die Städte und Gemeinden im Kreis Coesfeld. In der Stadt Billerbeck sammelt zum Beispiel eine Firma die Tiere und Nester von den Bäumen in Bereichen wie Spielplätzen, Radwegen und Sportplätzen. Zur Zeit schaut sich der Bauhof alle Bäume in Billerbeck an und prüft, ob Äste in Straßen ragen oder Schilder verdecken. Dabei macht er gleichzeitig eine Liste, welche Bäume von dem Eichenprozessionsspinner betroffen sind. Billerbeck will weiter auf das Absammeln - ohne Gift - setzen. Auch die Gemeinde Senden hat sich gegen das Biozid entschieden. Denn das Mittel töte auch andere kleine Tiere. Auch die Gemeinde Ascheberg bauftragt jedes Jahr eine Firma. Die nutzt ein spezielles Bakterium. Das setzt sie mit viel Feingefühl ein, damit es keine anderen Raupen trifft. Für das Entfernen von Nestern auf Privatgrundenstücken sind Städte und Gemeinden übrigens nicht zuständig. Besitzer müssen selber einen Schädlingsbekämpfer beauftragen