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Kilometerlang Rettungswagen auf A 43 ausgebremst
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Kilometerlang Rettungswagen auf A 43 ausgebremst

Sie hoffen, dass die Polizei den Fahrer schnell fasst, der im Kreis Coesfeld einen Rettungswagen auf dem Weg zu einem Notfall ausgebremst hat.

Veröffentlicht: Freitag, 02.08.2019 04:11

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Er hatte einen Rettungswagen auf dem Weg über die A 43 von Nottuln nach Dülmen kilometerlang nicht vorbeigelassen und durch gefährliche Fahrmanöver behindert. Es fehlt doch überall an Respekt, schreibt zum Beispiel Anja auf der Radio Kiepenkerl-Facebookseite. Marcel ist fassungslos: Da fällt einem nichts mehr zu ein, schreibt er. Die Leute werden immer dreister. Andreas hofft, dass die Polizei den Fahrer erwischt und er seine gerechte Strafe bekommt!

Dafür stehen die Chancen ganz gut. Ein Rettungsassistent hat sich nämlich das Frankfurter Kennzeichen des Kastenwagens notiert. Die Polizei ermittelt wegen Nötigung im Straßenverkehr. Der Rettungswagen war mit Blaulicht und Martinshorn auf der Autobahn unterwegs. Der Kastenwagen ließ ihn nicht vorbei auch als der Rettungswagen-Fahrer zusätzlich noch die Lichthupe betätigte. Dann fuhr der Kastenwagen doch auf die rechte Spur. Der Rettungswagen beschleunigte, um endlich zu überholen. Genau in dem Moment zog der Kastenwagen zurück auf die linke Spur und zwang den Rettungswagenfahrer heftig zu bremsen. Dem Kastenwagen-Fahrer droht der Verlust des Führerscheins, eine Geldstrafe oder sogar eine Gefängnisstrafe von bis zu drei Jahren.


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