
Kirmes auf der Kippe: Politiker in Herbern wollen Änderungen
Heute startet die Benediktus-Kirmes in Herbern. Sie ist ein Sorgenkind, seit Jahren sinkt das Interesse bei Besuchern und Schaustellern. Die Politiker in Herbern wollen zwar an der Kirmes festhalten, sind aber für Veränderungen.
Veröffentlicht: Freitag, 12.07.2019 08:29
Volker Müller-Middendorf von der Unabhängigen Wählergemeinschaft könnte sich vorstellen, dass Vereine mit kleinen Turnieren für Kinder Besucher anlocken. Auch Maria Schulte-Loh von der CDU glaubt an die Kirmes. Sie will nach der Kirmes mit den Schaustellern über die Zukunft sprechen.
Die Grünen könnten sich vorstellen die Kirmes mit einem Musikfest zu koppeln. Wenn sich aber an der aktuellen Situation nichts ändert, sei die Kirmes Geschichte, sagt Hubertus Beckmann von den Grünen. Der Meinung ist auch die SPD: Für Christian Ley ist es ein Geben und Nehmen. Die Menschen in Herbern müssten zu der Kirmes gehen, damit die Schausteller auch gerne etwas anbieten.
In diesem Jahr auf der Kirmes erstmals der Musikexpress und damit ein großes Karussell. Ein Feuerwerk gibt es auch nicht. Immerhin: Kurzfristig haben noch weitere Schausteller zugesagt - so dass die Kirmes jetzt ähnlich groß ist wie im Vorjahr.