
Sie schlägt eine Plattform für Besucher vor. Das Gelände könnte dann als Baudenkmal erhalten, gleichzeitig wäre es ein Ort der Erinnerung und die Natur könnte mehr Raum bekommen. Die Besucherplattform soll über die Zäune hinaus in das Depotgelände hineinragen. Ideal wäre der Standort in Höhe des Betonwachturms des amerikanischen Teils. So könnten Besucher den kompletten US-Bereich überblicken, aus der Perspektive der früheren Wachsoldaten. Dazu sollen Fototafeln und Texte über das ehemalige Munitionslager informieren. Bei einer solchen Aussichtplattform würde niemand das Gelände betreten, abgesehen von sehr streng limitierten öffentlichen Führungen. Auf dem deutschen Teil des Geländes soll ein Gebäude für Fledermäuse erhalten bleiben. Das ganze Jahr über sollen hier Damwild oder Schafe und Ziegen weiden. Als Tränke könnten die Tiere den Feuerlöschteich nutzen. Unter anderem der Kreis, die Bezirksregierung und die Denkmalschutzbehörde müssen den Plänen noch zustimmen.