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Die Hemmschwelle sich beim Jugendamt zu melden, ist zurückgegangen. Die Gesellschaft sei beispielsweise seit den Missbrauchsvorfällen Münster und Lügde sensibler. Mehr Menschen melden mögliche Gefährdungen. Hinzu kommen mehr Fälle für die Jugendamtsmitarbeiter durch unbegleitete Flüchtlinge. Leider fehlt es hier immer wieder an ausreichend Heimplätzen. Eine weitere Herausforderung stellt heutzutage der Umgang mit sozialen Medien dar. Trotz Fachkräftemangels in der sozialen Branche, ist das Kreisjugendamt aber gut aufgestellt. Unter anderem durch die Ausbildung eigener Nachwuchskräfte, durch externe Ausschreibungen und angebotene Praktika sei es bislang immer gelungen genügend Mitarbeiter zu finden.
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