
Heute vor 2 Jahren verloren 180 Menschen ihr Leben. Die Feuerwehren im Kreis haben sich seitdem noch besser für mögliche Katastrophen gerüstet. In den Wachen lagern Notstromaggregate, Satelliten-Telefone liegen bereit, um auch miteinander sprechen zu können, wenn Handynetze zusammenbrechen. Auch bei der Fahrzeug-Flotte hat sich etwas getan, sagt Kreisbrandmeister Christoph Nolte. Es gibt fünf neue Löschfahrzeuge, die speziell ausgestattet sind für Einsätze bei Hochwasser oder Waldbränden. Zusätzlich stehen zusätzliche Fahrzeuge bereit, um Pumpen oder Sandsäcke transportieren zu können. Der Krisenstab des Kreises bringt Notfallpläne regelmäßig auf einen aktuellen Stand. Zuletzt hat es eine große Hochwasser-Übung zu Beginn des Jahres gegeben. Sie sollte helfen Schwachstellen in der Zusammenarbeit aufzuzeigen und zu verbessern. Bei dem Hochwasser damals haben neben der Feuerwehr unter anderem Helfer des Technischen Hilfswerks und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft ihre Kollegen vor Ort unterstützt.