
Voraussetzung eine Arbeit zu finden, ist die deutsche Sprache zu beherschen. Vor allem zu Beginn des Krieges waren Sprachkurse oft schnell an ihren Kapazitätsgrenzen. Problematisch ist auch weiterhin, Sprachlehrer zu finden, denn die Vorgaben beeinhalten hohe Anforderungen. Außerdem sind Berufsanerkennungsverfahren oft langwierig, sagt das für die Flüchtlinge zuständige Jobcenter im Kreis Coesfeld. Die Kursangebote sind zwar inzwischen zum Glück ausgeweitet, immer mehr Menschen schließen Kurse ab und viele ukrainische Flüchtlinge haben inzwischen eine Arbeit - dennoch reichen die Integrationskurse leider immer noch nicht aus. Der Bedarf ist weiterhin groß, auch weil in den vergangenen Monaten verstärkt viele Flüchtlinge aus anderen Ländern in den Kreis Coesfeld kommen. Um Flüchtlinge noch besser in die Arbeit zu bringen, arbeitet das Jobcenter gerade an Arbeitgeberformaten. Hierbei sollen möglichst viele Arbeitssuchende mit potentiellen Arbeitgebern zusammenkommen. Mit der Industrie- und Handelskammer in der Region bereitet das Jobcenter Infoveranstaltungen zum Thema vor.