
Der Wassergraben hält die Menschen anscheinend nicht ab. Regelrechte Trampelpfade führen hindurch. Der Lippeverband überlegt jetzt, den Graben noch tiefer und breiter auszuheben. Sollte sich die Situation nicht bessern. Die Stadt Olfen ist zuständig, wenn es um die zugeparkten Wirtschaftswege in dem Bereich geht. Das Ordnungsamtes habe in den vergangenen Wochen schon über 400 Knöllchen geschrieben, sagt Bürgermeister Wilhelm Sendermann. Die Kontrolleure sei auch am Wochenende unterwegs gewesen. Was der Lippeverband bislang unternommen habe sei ein Anfang, aber vielleicht sei noch mehr nötig. Er schlägt eine Vieh.Weide vor, vergleichbar mit der Heckrinder-Wiese in den Steverauen. Die großen Tiere seien respekteinflößend und könnten illegale Badegäste abhalten. Der Stadt gehörten die Flächen allerdings nicht, weitere Gespräche seien nötig. Kein Ende in Sicht ist auch beim Ärger über verbotenen Badegästen, Müll und Falschparker am Nordufer des Silbersees bei Hausdülmen. Auf der Radio Kiepenkerl-Facebookseite fragt zum Beispiel Franz, warum der Eigentümer den Bereich nicht einfach komplett absperrt, zum Beispiel durch eine Mauer. Viel zu teuer und die Menschen würden sich auch dann einen Weg suchen. Sagt der Eigentümer. Was die Falschparker angeht: Hier hat der Betreiber des Ferienparks Dülmener See in der Nachbarschaft am vergangenen Wochenende gute Erfahrungen mit einem Sicherheitsdienst gemacht. Er überlegt ihn für das kommende Wochenende wieder zu engagieren. Damit Rettungswege frei bleiben.