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Eine Person schiebt eine Versichertenkarte einer Krankenkasse in eine Lesegerät. Elektronische Rezepte und digitale Patientenakten sollen nach jahrelangen Verzögerungen auf breiter Front zum Einsatz kommen. Darauf zielen Gesetzespläne von Gesundheitsminister Lauterbach (SPD), die das Bundeskabinett am Mittwoch in Meseberg auf den Weg gebracht hat.
© picture alliance/dpa | David Inderlied
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KREIS: Ärzte begrüßen Pläne zur elektronischen Patientenakte

Ärztestimmen aus der Praxis aus dem Kreis Coesfeld und der Region sind offenbar beim Bundesgesundheitsminister angekommen. Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe begrüßt die zuletzt angekündigten weiteren Pläne für die elektronische Patientenakte des Bundesgesundheitsministers...

Veröffentlicht: Mittwoch, 09.04.2025 09:50

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Demnach soll die elektronische Patientenakte erstmal weiter erprobt werden und die Nutzung noch nicht verpflichtend sein. Niedergelassene Vertragsärzte, die sich also noch gegen die Nutzung der elektronischen Patientenakte entscheiden, müssen vorest nicht mit einer Strafe rechnen. Die Mitglieder der Kassenärztlichen Vereinigung in der Region stünden zwar einer Digitalisierung grundsätzlich offen gegenüber - könne die elektronische Patientenakte im besten Fall auf Dauer ein möglichst vollständiges Bild über Krankengeschichte und Zustand des Patienten an alle Ärzte liefern. Eine sofortige Nutzungsverpflichtung wäre aber kontraproduktiv. Die Testpraxen hatten noch erhebliche Mängel bei der Nutzung festgestellt. Der Kreis Coesfeld und das Münsterland sind eine der Modellregionen, die die elektronische Patientenakte seit Mitte Januar testen.

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