Anzeige
KREIS: Afrikanische Schweinepest
Teilen:

KREIS: Afrikanische Schweinepest

Der Kreis Coesfeld und das Land NRW rufen dazu auf, durch aufmerksames und umsichtiges Verhalten ein Ausbreiten der afrikanischen Schweinepest zu verhindern. Hintergrund sind aktuell auf das Virus positiv getestete Tiere in Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.


  


Veröffentlicht: Donnerstag, 20.06.2024 12:53

Anzeige

Ursula Rehring, Kreis-Tierärztin sagt: Dabei ist es wichtig zu wissen: Das Ursprungsseuchengeschehen ist in Sachsen und Polen. Die beiden neuen Ausbrüche sind viel zu viele Kilometer davon entfernt, als dass Wildschweine das Virus übertragen haben könnten. Das Virus kann also nur über den Menschen in verschiedene weiter voneinander entfernte Regionen übertragen worden sein. Tierhalter, Viehhandelsunternehmen und Jäger sollten daher einfach weiter sowieso gültige Hygienemaßnahmen einhalten. Aber auch Menschen können etwas machen. Entsorgen Sie zum Beispiel keine Speiseabfälle in der Natur, da diese infiziert sein könnten. Es wird darauf hingewiesen, dass auch Reisende erhöhte Vorsicht walten lassen sollten, um die Ausbreitung der ASP etwa durch Speiseabfälle oder kontaminierte Gegenstände zu verhindern. Der Kreis Coesfeld bittet darum, Funde von toten oder auffälligen Wildschweinen im Kreisgebiet unmittelbar unter der Telefonnummer 02541-183922 oder per Mail an veterinaerdienst@kreis-coesfeld.de zu melden. Der Kreis Coesfeld hat bereits zahlreiche Vorsorgemaßnahmen getroffen und steht im engem Kontakt zur Landwirtschaft und zur Jägerschaft. Bislang ist in Nordrhein-Westfalen kein Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest bekannt. Die Pressemitteilung des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW finden Sie HIER. Weitere Informationen erhalten Sie auch im Serviceportal des Kreises Coesfeld HIER. Die afrikanische Schweinepest ist für Schweine gefährlich und endet meistens tödlich. Für Menschen und andere Haustiere ist sie aber ungefährlich.

Anzeige
Anzeige
Anzeige