
Lüdinghausen möchte eine entsprechende Kampagne kreisweit anstoßen und die Wirtschaftsbetriebe als Partner gewinnen. Doch diese sehen den Aufwand, um Städte und Gemeinden von Kippen zu säubern, als viel zu groß an. Ein Container würde möglicherweise zusammenkommen. Dann gehe es darum, die Zigarettenstummel zu verwerten. Auch das ist aufwändig, da in den Filtern Schadstoffe enthalten sind. Ein Arbeitskreis habe sich bereits damit beschäftigt und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es nicht sinnvoll sei. Auch die Idee der Stadt Lüdinghausen Sammelbehälter für Kippen anzubringen, sehen die Wirtschaftsbetriebe skeptisch. Es gibt genug Mülleimer, in die die Kippen reingehören. Wer seine Kippe nicht in die Tonne schmeißt, schmeißt sie auch nicht in einen Sammelbehälter. Möglich wäre ein Plakatkampagne kreisweit anzustoßen, um daran zu erinnern, dass nicht nur Kippen, auch Kornkorken oder sonstige Müll nicht in die Landschaft gehören.