
KREIS: Aktuelles zur Niedrigwasserkonferenz
Teilweise kommen im Moment weniger Waren in den Geschäften und Materialien bei Unternehmen im Kreis Coesfeld an. Große Flüsse führen extrem wenig Wasser - das schränkt die Schifffahrt und den Transport über das Wasser ein. Heute sprechen der Bundesverkehrsminister und Experten auf einer Niedrigwasserkonferenz darüber. Es ist wichtig für die Zukunft Strategien zu entwickeln, sagt Wirtschaftswissenschaftler Aloys Prinz von der Uni Münster.
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Die Mengen für diesen Wirtschaftsbereich ließen sich kaum über Straße und Schiene transportieren. Dass der Bundesverkehrsminister sich heute bei einer Niedrigwasserkonferenz mit Experten über die Situation austauscht, sei daher wichtig um sich für künftige Trockenphasen besser vorzubereiten. Kurzfristige Maßnahmen in der aktuellen Situation gebe es aber kaum, wir müssen mit steigenden Preisen rechnen. Eine Strategie für die Zukunft könnte sein die Fahrrinnen auf Engstellen und Hindernisse zu untersuchen und diese zu beseitigen.
Im Kreis Coesfeld führen Flüsse und Bäche aktuell ebenfalls deutlich weniger Wasser als üblich, stellenweise sind sie auch ganz ausgetrocknet, sagt die Untere Wasserbehörde des Kreises. Die lange Trockenphase wirkt sich aus. Das Niedrigwasser betrifft auch die Stever. Sie speist die Talsperre in Hullern und damit einen Trinkwasserspeicher für unsere Region. Auf unsere Nachfrage erklärt der Versorger Gelsenwasser, dass in die Stever zur Zeit zusätzliches Wasser aus dem Dortmund-Ems-Kanal geleitet wird, um das Talsperren-System zu unterstützen. Dazu gehört auch der Halterner Stausee. Es bestehe aktuell keine Gefahr, dass Trinkwasser knapp werden könnte.