
Unter anderem die Altenheime fordert das heraus. Sie müssen sich etwas einfallen lassen, damit die Bewohner ausreichend trinken, denn im Alter lässt das Durstgefühl nach. Die Mitarbeiter füllen die Gläser der Bewohner noch öfter auf als sonst. Unter anderem das Mauritius-Altenheim in Nordkirchen und das Marienstift Droste zu Hülshoff in Havixbeck führen sogar Trinkprotokolle. Das sei nötig, weil ältere Menschen die Hitze weniger wahrnehmen und deshalb auch ein geringeres Durstgefühl haben. Manche tragen selbst im Hochsommer eine Strickjacke. Als zusätzliche Flüssigkeitsquelle setzt zum Beispiel das St. Katharinen-Stift in Coesfeld auf Wassereis und Melonen. Im Altenheim Haus Margerete in Nottuln gibt es unter anderem erfrischende Fußbäder. Einige Altenheime im Kreis Coesfeld sind inzwischen auch mit Klimaanlagen ausgestattet, gegen den Hitzestau in den Zimmern setzen die meisten aber auf Lüften in den Morgen- und Abendstunden. Tagsüber halten Vorhänge und Jalousien die Hitze etwas ab.